Tote Giraffe scheint wichtiger als tote Kinder in Kriegsgebieten

Wer mich kennt, weiss das ich auch recht aktiv bei Facebook  und anderen Netzwerken bin. Und gerade bei Facebook  bricht ja gerade mal wieder eine Welle der Empörung aus, weil im Kopenhagener Zoo eine Giraffe getötet wurde. Ok, find ich auch zum kotzen so ein Vorgehen – zumal es ja Interessenten gab für das Tier. Und im schlimmsten Fall hätte es wohl auch eine Kastration getan. Aber zurück zum Thema : Wenn  in Syrien oder Afganistan oder wo auch immer in dieser beschissenenen, von armseligen Kriegen zerfressenen Welt Menschen, egal ob Männer,Frauen oder Kinder getötet werden lese ich bei Facebook nichts – Es wird nicht mal die Stirn gerunzelt, geschweige denn mal das Maul aufgemacht oder der Arsch bewegt.

Wo ist der Fehler, verdienen Tiere in der heutigen Zeit mehr Mitleid als Menschen. Dürfen Frauen und Kinder in „Konzentrationslagern“ einfach so verrecken und die Welt schaut mehr oder weniger untätig zu. Oder müssen solche Wahnsinnigen wie Asad ihre Opfer noch grausamer misshandeln bevor sich Gefühle regen ? Denkt mal drüber nach….

habe fertig erstmal

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3 comments

  1. Henry says:

    Ich glaube das liegt zum einen daran, dass der Vorfall einmalig ist. Wann wird schon eine Giraffe in Europa umgebracht und zum anderen die räumlich Nähe. Wenn Kinder in Europa sterben würden, hätte das auch einen anderen Stellenwert.

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  2. Sebastian says:

    Ich finden ehrlich gesagt die Aufgregung echt für die Katz.Was ist daran unnatürlisch? man kann sicherlich über das Konzept diskutieren, das ganze öffentlich zu machen, aber ansonsten kann ich nichts falsches daran erkennen 🙂

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  3. Carina says:

    Glaube auch, dass das an verschiedenen Nachrichtenfaktoren liegt. Räumliche Nähe und die Besonderheit der Nachricht sind auf jeden Fall entscheidend. Leider sind tote Kinder in Syrien oder sonstwo nicht mehr „besonders“ genug, um als Nachricht noch Aufmerksamkeit zu generieren.

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